Liebe Menschenseelen,
der Weltfrieden beschäftigt uns alle. Ich will nicht sagen, heute mehr denn je – denn seit ich lebe, gab es ihn nie. Schaue ich über meine Lebenszeit hinaus zurück, finde ich widersprüchliche Angaben: von „niemals gab es Weltfrieden“ bis zu einer Gesamtdauer von vielleicht 250 Jahren, in denen kein Krieg herrschte. Verstörend und erschreckend zugleich.
Also wende ich mich ab vom Stimmengewirr des Internets – und stoße stattdessen auf Berichte über Frieden. Berührende, herzerwärmende Reden. Verträge, die unterzeichnet wurden. Bewegungen, die von einfachen Demonstrationen bis in die höchsten Ränge der Politik reichten. Ja, man könnte glauben, dass Weltfrieden ein ernst gemeintes Ziel ist.
Und doch … irgendetwas stimmt nicht. Irgendwo klemmt es. Denn so schwer kann es doch nicht sein. Wir sind doch fähig, nicht zu töten?!
Es fällt mir schwer – nein, es gelingt mir schlichtweg nicht – zu glauben, dass irgendein Mensch wirklich Krieg führen möchte. Und dann höre ich mich selbst lachen. Denn es scheint mir, als sähen es manche unserer Spezies gänzlich anders. Für sie ergibt es offenbar Sinn, andere Menschen zu töten, Aufbauendes zu zerstören und unsagbares Leid zu verursachen.
Schon während ich diese Worte schreibe, zieht sich mein Brustraum zusammen: „Irgendwas stimmt hier wirklich nicht. So war es nicht gedacht.“
Diese Gedanken fĂĽhren mich in eine Sackgasse und rauben mir die innere Ăśberzeugung, die so tief in meinen Zellen verankert ist;
Weltfrieden möglich ist.
Viele von euch haben mich im Zweiersetting oder in meinen Kursen bereits darüber sprechen hören – über die Quelle dieser Überzeugung und darüber, warum sie für mich keine naive Fantasterei ist. Und wisst ihr, wie die Reaktionen jener Menschen waren, die mir zuhörten?
Sie begannen zu fĂĽhlen, dass es einen Weg gibt.
Einen Weg, auf dem Du und ich, unsere Beiträge zum Weltfrieden leisten können.
🌟 Das Licht im Herzen – meine Erfahrung
Meine Vision, meine Überzeugung – ja, meine sture Gewissheit, dass Weltfrieden möglich ist – beruht auf einer Erfahrung tief in mir.
Begegnung mit meinem inneren Kind
Alles begann mit einem Gefühl und einem Bild in meiner frühesten Kindheit: ein helles, kristallklares Licht. Einfach, strahlend, unverfälscht. Und doch trägt es eine Botschaft: Dieses Licht ist zu Großem fähig.
Das Licht schenkt Leichtigkeit, indem es Ordnung schafft. Zugleich bringt es Helligkeit ins Dunkel, indem es Zusammenhänge offenbart – sowohl in Gefühlen wie auch in Gedanken. Lasse ich dieses Licht in das Dunkel strömen, wird es hell und warm; Sorgen schrumpfen oder verschwinden.
Vor wenigen Jahren durfte ich auf einer inneren Reise, von diesem Licht erhellt, meinem inneren Kind begegnen.
Ein kleines Mädchen – genauso wie ich es war. Plötzlich saß sie auf meinem Schoß. Sie schaute mich an und liebte mich. So tief und rein, wie ich es nie zuvor je erlebt hatte. Sie vertraute mir mit tiefer Gewissheit. Einfach so, umhüllte sie mich durch ihre blose Anwesenheit mit reinster Glückseligkeit.
Ich begann, ihr Fragen zu stellen. Ihre Antworten waren getragen von vertrauter Weisheit getragen wärend das Licht sie mir in Bildern und Gefühlen zeigte.
Die Botschaft des Lichts
Noch nie fühlte ich mich so beglückt, so richtig, so ganz. Und deshalb wusste ich: Meine Aufgabe – das, was ich tagtäglich an erste Stelle stellen möchte – ist es, für dieses zarte, liebevolle, glückselige Menschenkind zu sorgen.
Indem ich es beschütze, beschütze ich mich. Wenn ich es liebe, schenke ich mir die Liebe. Und sorge ich für seine Sicherheit, wächst auch in mir das Gefühl der Geborgenheit.
Und als ich dann meinen Blick auf die Menschen um mich richtete, spĂĽrte ich das tiefe BedĂĽrfnis, dass auch sie diese Liebe in ihrem Herzen fĂĽhlen dĂĽrfen.
Und plötzlich war da die Klarheit:
Wenn ich meinem inneren Kind Liebe, Verbundenheit und Schutz schenke, dann wünsche ich mir automatisch dasselbe meinem Gegenüber. Dadurch beginne ich, auch in anderen, dieses kleine Kind zu erkennen – dieses liebens- und beschützenswerte Wesen. So werden meine Handlungen von Liebe, Verbundenheit, Schutz und Frieden getragen.
Da wusste ich: Das ist kein privates Erlebnis, sondern ein Werkzeug fĂĽr uns alle.
Ein SchlĂĽssel, um als Menschheitsfamilie in Frieden, Liebe und Sicherheit miteinander zu leben.
Ihr kennt das afrikanische Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.“
Ja. Und es braucht die ganze Menschheit, um die inneren Kinder in uns allen zu lieben und zu schĂĽtzen.
Wenn wir das tun, so gibt es keinen Mangel mehr. Und ohne Mangel – wie könnten wir da Leid zufügen?
🌿 Worte, die uns erinnern
Auch andere Stimmen haben diesen inneren Zusammenhang zwischen Liebe und Frieden erkannt:
Mutter Teresa sprach in ihrer Nobelpreisrede 1979:
„Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens:
Dass ich dort, wo Hass ist, Liebe bringe.
Dass ich dort, wo Unrecht ist, Vergebung bringe.
Dass ich dort, wo Zwietracht ist, Eintracht bringe …“
Sie zeigte damit, dass Frieden eine Haltung ist, geboren im Herzen.
Und auch Buddha lehrt uns:
„Ein Mensch, der sich selbst besiegt, ist stärker als einer, der tausend andere in der Schlacht besiegt…  …Denn Frieden kommt von innen. Suche ihn nicht im AuĂźen.“
Friede entsteht nicht durch Verträge. Vielmehr wächst er, wenn wir innerlich friedlich werden.
✨ Weltfrieden ist möglich
Nein, es ist keine naive Utopie.
Es ist das tiefe GefĂĽhl, herbeigefĂĽhrt durch dieses groĂźe Licht.
Wenn wir es in uns spĂĽren, dann beginnen wir, Liebe zu verbreiten, wo Hass herrscht. Verbundenheit, wo Trennung ist. Schutz, wo Angst wohnt.
Doch das Hören allein reicht nicht. Nun ist es an der Zeit, dieses Gefühl in unseren Zellen zu aktivieren – es zu leben und es weiterzugeben.
Schnellstmöglich.
Auf der ganzen Welt.
Bis hin zum Weltfrieden.
✨ Weltfrieden ist möglich. ✨
Danke von Herzen fĂĽrs Lesen
Rona
